GESCHÄFTSMODELLMUSTER / TAXONOMIEFAMILIE
Beziehungs- und Beteiligungsmuster
Diese Familie unterscheidet, wie die Zusammenarbeit mit Kunden gestaltet und über die Zeit erhalten wird.
Canvas-Bezug: Kundenbeziehungen
Die Familie verstehen
Eine Taxonomiefamilie fasst verwandte Gestaltungsprinzipien zusammen. Sie beschreibt einen Suchraum für Veränderungen, kein fertiges Geschäftsmodell. Ein Muster wird nach seinem hauptsächlichen Ansatzpunkt eingeordnet; seine Wirkung kann mehrere Canvas-Bausteine betreffen.
Unterfamilien der Taxonomie
Diese Unterfamilien bündeln konkrete Geschäftsmodellprinzipien. Ihre Zuordnung richtet sich nach dem hauptsächlichen Ansatzpunkt; ein Muster kann auch andere Canvas-Bausteine verändern.
4.1 / Persönliche Beratung
Persönliche Beratung vertiefen →
Kunden durch individuelle Begleitung und Fachwissen unterstützen.
4.2 / Selbstbedienung
Kunden befähigen, Leistungen selbstständig auszuwählen und zu nutzen.
4.3 / Automatisierte und personalisierte Betreuung
Automatisierte und personalisierte Betreuung vertiefen →
Unterstützung systemgestützt bereitstellen und an den jeweiligen Bedarf anpassen.
4.4 / Community und Co-Creation
Community und Co-Creation vertiefen →
Austausch zwischen Kunden sowie gemeinsame Gestaltung ermöglichen.
4.5 / Kundenbindung und Wechselkosten
Kundenbindung und Wechselkosten vertiefen →
Kontinuität durch integrierte Abläufe, Beziehungen und Wechselaufwand fördern; mögliche Abhängigkeiten mitprüfen.
Muster als Anregung nutzen
Beschreibe zunächst die heutige Logik. Wähle dann eine Gestaltungsrichtung und formuliere eine mögliche Veränderung. Prüfe, welchen Nutzen sie erzeugt, welche Voraussetzungen sie braucht und welche Annahmen noch offen sind.
Leitfrage: Welche Form der Beziehung braucht die Zielgruppe vor, während und nach der Nutzung?
Verbindungen prüfen
Betrachte besonders die Auswirkungen auf Kanäle, Wertangebote und Schlüsselressourcen. Ein einzelnes Muster wird erst durch die Verbindung mit den übrigen Bausteinen zu einer tragfähigen Geschäftsmodellidee.
Dein nächster Schritt: Notiere die aktuelle Logik, eine alternative Gestaltungsrichtung und eine Annahme, die du prüfen möchtest.